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Auslandszahlung

Intelligenter Geldfluss bei internationalen Geschäften


Lassen Sie sich als exportierendes Unternehmen rechtzeitig beraten, zu welchen Bedingungen die Zahlungen Ihrer Kunden getätigt werden. Die Zahlungsbedingungen sollten bereits im Liefervertrag vereinbart werden. Sie haben einen großen Einfluss auf die Risiken eines Exportgeschäftes.

Arten der Auslandszahlung differieren

Um Zahlungen aus dem Ausland zu erhalten, gibt es die verschiedensten Varianten. Auch im grenzüberschreitenden Geschäftsverkehr werden Zahlungen in Form von Überweisungen getätigt. Anders als im innerdeutschen Zahlungsverkehr gibt es jedoch auch Länder, in denen derzeit noch stark die Zahlung per Scheck dominiert. Daher kommen im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr auch Schecks in verstärktem Maß zum Einsatz.

Neu: Anders als im deutschen Zahlungsverkehr besteht seit dem Jahr 2010 erstmals die Möglichkeit, auch grenzüberschreitend mittels Lastschrift zu bezahlen. Mit der Schaffung des einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums, kurz SEPA (Single Euro Payments Area), können Lastschriften erstmals grenzüberschreitend zwischen den 32 europäischen SEPA-Teilnehmerländern ohne Umwege abgewickelt werden, sodass zukünftig auch Lastschriften für Exporteure zu einem weiteren wichtigen Zahlungsverkehrsinstrument werden können.

Angabe wichtiger Fakten

Um Verzögerungen bei der Durchführung grenzüberschreitender Zahlungen zu vermeiden, sollten Sie darauf achten, dass auf Ihrer Rechnung alle für den Transfer wichtigen Informationen enthalten sind  – wie z. B. vollständige Angaben zu Ihrer Bankverbindung, zum fälligem Betrag und zur zu zahlenden Währung. Ihr Firmenkundenbetreuer berät Sie dazu natürlich gern.


Die Auslandszahlung kommt vornehmlich bei Zahlung gegen Rechnung nach Erhalt der Ware aber auch bei Vorauszahlungen bzw. Anzahlungen zum Tragen. Während Vorauszahlungen bzw. Anzahlungen für den Exporteur eine vorteilhafte Zahlungsbedingung sind, trägt der Exporteur bei Zahlung gegen Rechnung das volle Risiko. Zudem wird bis zum tatsächlichen Geldeingang seine Liquidität beansprucht.

Die Zahlung gegen offene Rechnung ist die übliche Zahlungsbedingung in der EU und in anderen westlichen Industrieländern. Sie ist einsetzbar bei bekannten Kunden. Die einfache Überweisung wie auch die Scheckzahlung gelten hinsichtlich der Zahlungsbedingungen als nicht dokumentäre Zahlungsklauseln.


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