Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat zu einer dramatischen Finanzsituation in vielen deutschen Kommunen geführt - eine große Herausforderung für alle kommunalen Entscheider. Berechenbare und möglichst niedrige Zinsbelastungen auch in der Zukunft sind gerade bei dem heutigen historisch niedrigen Zinsniveau von zentraler Bedeutung für die Planungssicherheit von Städten, Landkreisen und Gemeinden sowie von kommunalnahen Unternehmen.
Um Kommunen in Deutschland bei ihren Finanz- und Liquiditätsplanungen gezielt zu unterstützen, hat die Sparkassen-Finanzgruppe die Initiative Kommunale Verschuldungsdiagnose (KVD) aufgesetzt. Sie bietet eine vollständige und übersichtliche Darstellung der gesamten Positionen in ihrem Schuldenportfolio an. In einer aufbereiteten Ergebnispräsentation zeigen wichtige Finanzkennzahlen auf einen Blick die aktuellen Risiken des Portfolios.
Sichere Entscheidungsgrundlagen
Zukünftige Zinszahlungen werden unter Berücksichtigung diverser Szenarien dargestellt. Über ein persönliches Gespräch mit dem Berater der Sparkasse, erhalten Kämmerer und Finanzdezernenten zusätzlich eine individuelle Vorstellung und Erläuterung der Auswertungen. So ist es möglich, die Kostenkalkulation trotz zunehmender Zinsvolatilitäten auf eine sichere Grundlage zu stellen und gezielt Risiken aus Zinsbewegungen auszuschalten.
Insgesamt haben in den Jahren 2010 und 2011 bundesweit 786 Kommunen teilgenommen (441 Städte, 139 Landkreise / Regionen und 206 Gemeinden). Hinzu kommen 110 Kommunen die im Jahr 2011 die KVD zur jährlichen Portfolioanalyse genutzt haben und zum 2. Mal teilnahmen. Die Teilnehmer wurden von 223 Sparkassen, allen Landesbanken und Regionalverbänden begleitet.
Es ist nicht unsere Aufgabe, die Zukunft vorauszusagen,
sondern auf sie gut vorbereitet zu sein.
Perikles
| Download | Lesen Sie auch: |
| Erfahrungen von Kämmerern | Kommunale Verschuldungsdiagnose Zielgruppe Das Vorgehen Datenschutz Infos zum Download Schulungsangebot Kontaktdaten |
| zurück | nach oben |